Erklärung zur Veranstaltung mit Annette Groth in Magdeburg
Am 13. Oktober lud der Freidenker-Verband zusammen mit der ehemaligen MdB Die Linke, Annette Groth, in Magdeburg zu einer Veranstaltung zur Umdefinition des Antisemitismus ein. Zeitgleich ließen Thomas Lippmann und Andreas Höppner, beide Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Landtag in Sachsen-Anhalt, verlauten, dass eine grundlegende, strukturell antisemitische Perspektive im Freidenker-Verband vorherrscht.
Während Annette Groth bereits zuvor mit ihrer antisemitischen Haltung Aufsehen erregt hatte, distanzieren sich zahlreiche Parteimitglieder eindeutig von der umstrittenen Politikerin. So verdeutlichen Lippmann und Höppner weiter, dass sich auch die Magdeburger Veranstaltung hinter die antisemitische BDS-Bewegung stelle.
Mit dem Ziel die allgemeine Meinungsfreiheit einzuschränken, steigende antisemitische Straftaten zu leugnen und aktuelle Ereignisse zu verschönigen, solle die Veranstaltung genutzt werden, um antisemitische Neigungen zu schüren. Vor diesem Panorama zeigt sich selbst Die Linke in Sachsen-Anhalt entschieden und stellt sich klar gegen jede Form von Antisemitismus.
