Subvention
Der Kulturfonds der DDR war ein Förderprogramm, das Künstlern und Kulturschaffenden materielle Hilfe bot. Er wurde vom DDR-Ministerium für Kultur verwaltet und hatte seinen Sitz in Berlin. Wolfgang Patig war der letzte Direktor des Fonds.
Konsumbrot
Das Konsumbrot war ein subventioniertes Roggenmischbrot, das in Nachkriegsdeutschland eingeführt wurde. Nach dem Kriegsende stieg die Nachfrage nach hellem Weizenbrot, während das Roggenmehl kaum noch Verwendung fand. Gleichzeitig erhöhten sich die Brotpreise, nachdem sie im Juni 1950 freigegeben worden waren. Um diese Probleme auszugleichen, führte die deutsche Regierung im Juli 1950 das Konsumbrot ein. Es handelte sich um ein Mischbrot aus Roggen und Weizen, für das ein Preis von 50 Pfennig pro Kilogramm festgelegt wurde. Diese Maßnahme sollte sicherstellen, dass die Bevölkerung auch weiterhin erschwingliches Brot kaufen konnte. Das Konsumbrot war somit eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach Weizenbrot und die gestiegenen Brotpreise. Es war ein Beispiel für staatliche Subventionen, um den Bedarf an Brot zu decken und den Menschen zu helfen, in der schwierigen Nachkriegszeit über die Runden zu kommen.
Kinderzulage
Die Kinderzulage ist eine finanzielle Unterstützung in Deutschland für Personen, die für ein oder mehrere Kinder sorgen. Sie ist eine Zulage, die zusätzlich zu anderen Leistungen wie dem Kindergeld gezahlt wird. Die Höhe der Kinderzulage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Einkommen des Antragstellers und der Anzahl der Kinder. Es ist wichtig zu beachten, dass die Kinderzulage eine staatliche Leistung ist und nicht automatisch jedem zusteht. Um die Kinderzulage zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, wie zum Beispiel ein bestimmtes Mindesteinkommen und der Nachweis der Versorgung des Kindes. Die Beantragung der Kinderzulage erfolgt in der Regel über das örtliche Finanzamt oder eine andere zuständige Behörde. Es ist ratsam, sich vor der Antragstellung über die genauen Voraussetzungen und den Ablauf zu informieren, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Unterlagen eingereicht werden. Die Kinderzulage kann eine wertvolle finanzielle Unterstützung für Familien sein und dazu beitragen, die Kosten für die Versorgung der Kinder zu decken.
Junges Kolleg
Das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste ist ein Förderprogramm für herausragende junge Wissenschaftler aller Fachrichtungen. Es wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen und umfasst maximal 30 Mitglieder. Die Mitglieder des Kollegs werden für jeweils vier Jahre berufen und genießen dadurch eine persönliche und sichtbare Auszeichnung. Ziel des Programms ist es, die Mitglieder ideell und finanziell bei ihrer Forschung zu unterstützen. Zusätzlich bietet das Kolleg den jungen Wissenschaftlern ein interdisziplinäres Forum, um Probleme der Bildungs- und Forschungspolitik kritisch zu bewerten. Durch diese vielseitige Förderung sollen die Teilnehmer ihre Forschung vorantreiben und einen Beitrag zur wissenschaftlichen Entwicklung leisten. Das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste trägt somit zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland bei.
Investitionszulage
Die Investitionszulage ist eine staatliche Subvention, die in Deutschland eingesetzt wird, um Investitionen in bestimmte Regionen zu fördern. Diese Fördergebiete umfassen die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Um Anspruch auf die Investitionszulage zu haben, müssen Steuerpflichtige im Fördergebiet begünstigte Investitionen tätigen. Dies gilt sowohl für natürliche Personen gemäß dem Einkommensteuergesetz als auch für juristische Personen gemäß dem Körperschaftsteuergesetz. Die Investitionszulage soll dazu beitragen, dass diese Regionen wirtschaftlich gestärkt werden und mehr Investitionen anziehen.
Hauptstadtkulturfonds
Der Hauptstadtkulturfonds unterstützt Einzelprojekte und Veranstaltungen in Berlin, die eine hohe Bedeutung für die Stadt haben, nationalen Einfluss haben oder besonders innovativ sind. Die Förderung zielt darauf ab, die kulturelle Vielfalt und den künstlerischen Austausch in der Hauptstadt zu fördern. Durch die Unterstützung von Projekten mit nationaler Ausstrahlung trägt der Fonds dazu bei, Berlin als Kulturmetropole über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt zu machen. Besonders innovative Projekte werden gefördert, um neue Impulse in der Kunst- und Kulturszene zu setzen und die Stadt als Vorreiter in diesem Bereich zu positionieren. Der Hauptstadtkulturfonds spielt somit eine wichtige Rolle bei der Förderung von Kultur und Kunst in Berlin und trägt zur Stärkung des kulturellen Lebens bei.
Grüner Plan
Der Grüne Plan war ein Förderprogramm in den 1950er Jahren, das darauf abzielte, die Landwirtschaft in Deutschland nach dem Krieg zu unterstützen. Das Programm hatte das Ziel, Strukturen im ländlichen Raum zu schaffen, die effizienter bewirtschaftet werden konnten und die ausreichten, um die Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen. Es handelte sich um eine wichtige Initiative zur Förderung der Agrarwirtschaft und zur Sicherstellung der Ernährungssicherheit in der Nachkriegszeit.
Fördergefälle
Das Fördergefälle bezieht sich auf die negativen Auswirkungen, die entstehen, wenn europäische oder staatliche Subventionen in benachbarten Gebieten mit unterschiedlichen Fördersätzen gewährt werden. Diese Subventionen werden oft nach dem Gießkannenprinzip verteilt. Infolgedessen ziehen Investitionen aus dem weniger geförderten Gebiet ab und fließen stattdessen in das stärker geförderte Gebiet. Dies hat negative wirtschaftliche Auswirkungen auf das weniger geförderte Gebiet.
ERP-Sondervermögen
Das ERP-Sondervermögen ist ein vom Bund verwaltetes Sondervermögen, das aus dem European Recovery Program (ERP) stammt. Es wurde 1948 im Rahmen des Marshallplans eingerichtet, um den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft zu unterstützen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurde gegründet, um das ERP-Kapital in Höhe von rund 12 Milliarden Euro bis 2007 zu verwalten.
Eingliederungszuschuss
Eingliederungszuschüsse (EGZ) sind eine Leistung der aktiven Arbeitsförderung. Arbeitgeber können einen Lohnkostenzuschuss erhalten, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Eingliederung zu unterstützen. Dies gilt insbesondere für Personen, bei denen die Vermittlung aufgrund persönlicher Gründe erschwert ist. Die Zuschüsse sollen erwartete Minderleistungen ausgleichen, die beispielsweise aufgrund einer Behinderung, geringen Qualifikation oder des Alters auftreten können.
