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16 November 2024

Mathematische Schülergesellschaft

Förderung Bildungsförderung

In den 1970er-Jahren wurden in der DDR Mathematische Schülergesellschaften (MSG) gegründet, um mathematisch begabte Schüler zu fördern. Diese Vereine bestehen zum Teil bis heute und bieten wöchentliche Nachmittagskurse sowie “Mathelager” während der Sommerferien an. Der Unterricht wird von Universitätslehrern und Studenten geleitet. Die Mathematische Schülergesellschaften waren Teil eines umfassenden Begabtenförderungssystems in der DDR, das auch mathematische Spezialschulen, Spezialklassen an Universitäten, Mathematik-Olympiaden und die Auswahl talentierter Schüler umfasste. Durch diese Maßnahmen wurde begabten Schülern die Möglichkeit gegeben, ihr mathematisches Talent weiterzuentwickeln und sich auf nationalen Wettbewerben zu messen. Die Mathematische Schülergesellschaften waren somit ein wichtiges Instrument zur Förderung mathematischer Talente in der DDR.

Mathematische Schülergesellschaften

Berlin

Die Mathematische Schülergesellschaft (MSG) wurde 1970 in Berlin gegründet und war eine gemeinsame Einrichtung des Magistrats von Ost-Berlin und der Humboldt-Universität. In den ersten Jahren wurde die MSG von Wolfgang Rautenberg und anschließend von Manfred Rehm kommissarisch geleitet, bevor Josef Nietzsch im Jahr 1974 die Leitung übernahm und dies fast dreißig Jahre lang tat. Die MSG führte 1974 ein einheitliches Lehrprogramm für die Kurse der Klassen 7 bis 12 ein. Die Verdienste der MSG wurden 1983 vom Eulerkomitee in der Mathematischen Gesellschaft der DDR anerkannt, indem man ihr den Ehrentitel “Leonhard Euler” verlieh. Im Jahr 2003 übernahm Ingmar Lehmann die Leitung der MSG und erhielt 2009 einen Förderpreis von der Leipziger Stiftung B. G. Teubner.

Leipzig

Die ersten Sommerlager für mathematisch begabte Schüler im Bezirk Leipzig wurden 1964 ins Leben gerufen. Diese Lager wurden von der Abteilung Volksbildung beim Rat des Bezirkes Leipzig und der Sektion Mathematik der Karl-Marx-Universität Leipzig gemeinsam organisiert. Ab 1965 fanden die Leipziger Mathelager dann in Zentralen Pionierlagern statt. Im Dezember 1974 wurde in Leipzig auch eine Mathematische Schülergesellschaft gegründet, die später den Namen “G. W. Leibniz” erhielt.

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