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26 October 2024

Leibniz-Institut für Wissensmedien

Förderung Bildungsförderung

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut, das sich mit der Erforschung von Wissenserwerb und Wissenskommunikation mittels digitaler Technologien befasst. Das IWM wird von der gemeinnützigen Stiftung “Medien in der Bildung” getragen und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es erhält institutionelle Förderung sowohl vom Bund als auch von den Ländern im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Förderung der wissenschaftlichen Forschung außerhalb der Hochschulen”.

Geschichte

Das Institut für Wissensmedien (IWM) ist aus dem Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF) hervorgegangen. Obwohl das DIFF im Jahr 2000 aufgrund einer Empfehlung des Wissenschaftsrats geschlossen wurde, war das Land Baden-Württemberg dagegen. Gleichzeitig empfahl der Wissenschaftsrat die Gründung des IWM als Fortführung der Abteilung für Angewandte Kognitionswissenschaft, die zuvor am DIFF unter der Leitung von Friedrich Wilhelm Hesse tätig war. Das IWM wurde im Jahr 2001 gegründet und in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Seitdem hat es eine Reihe erfolgreicher Evaluierungen durchlaufen und besteht heute aus neun Arbeits- und Nachwuchsgruppen, die jeweils von Professoren geleitet werden. Seit dem 1. Januar 2017 ist Ulrike Cress die Leiterin des Instituts.

Forschung

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) ist auf die Erforschung der Rolle digitaler Medien in Wissensprozessen und deren Einfluss auf das Erleben und Verhalten von Individuen und Gruppen spezialisiert. Das IWM arbeitet in verschiedenen Projekten und Kooperationen mit Forschungs- und Praxispartnern zusammen, um innovative Lehr- und Lernszenarien zu erforschen, umzusetzen und einzuführen. Die Forschung des IWM konzentriert sich auf soziale und kognitive Prozesse und liefert grundlegende Erkenntnisse für die Praxis. Besonders relevant sind dabei die Bereiche Schule, Hochschule, Internetnutzung, Wissensarbeit und Museum. Das IWM betreibt beispielsweise das Informations- und Qualifizierungsportal e-teaching.org in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen. Auch das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) wird gemeinsam mit dieser Universität betrieben. Weiterhin werden interaktive Tische zur Präsentation von Ausstellungsobjekten in Museen oder zur Unterstützung von Kollaboration im Bereich wissensintensiver Arbeit genutzt. Alumni des IWM sind Betreiber des Internetportals Wissensdialoge.de.

Institut

Das IWM ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft, das sich auf die Untersuchung der Nutzung digitaler Medien konzentriert. Es erforscht die kognitiven, motivationellen, emotionalen und sozialen Prozesse, die mit der Verwendung digitaler Medien einhergehen. Das Institut betrachtet auch die Potenziale und Risiken, die sich aus dieser Nutzung ergeben. Seit 2020 wurde das Institut um den Forschungsbereich “Data Science for Knowledge Media Research” erweitert.

Die Forschung des IWM ist in die Bereiche Individuelle Nutzung von Wissensmedien, Soziale Nutzung von Wissensmedien und Forschungsbereichübergreifende Aktivitäten unterteilt. Der Bereich Individuelle Nutzung von Wissensmedien untersucht die Prozesse des individuellen Lernens bei digitalen Informationsangeboten. Der Bereich Soziale Nutzung von Wissensmedien erforscht die Zusammenarbeit und den kollaborativen Wissenserwerb mit digitalen Kommunikations- und Kooperationsmedien.

Die Forschungsergebnisse des IWM haben Anwendungsfelder in den Bereichen Lehren und Lernen mit digitalen Medien in Schulen und Hochschulen, Wissensvermittlung in Museen und Ausstellungen, Wissensarbeit mit digitalen Medien und wissensbezogene Internetnutzung.

Das IWM hat 2009 den Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen ins Leben gerufen, um die empirische Bildungsforschung zu fördern. Der Campus wurde 2020 beendet und bildete die Grundlage für die Erweiterung des IWM um den Bereich Data Science.

Das Institut arbeitet eng mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen zusammen und ist an verschiedenen Forschungsverbünden beteiligt. Es legt großen Wert auf die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Das IWM ist zertifiziert durch das audits berufundfamilie und setzt die Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft um.

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