Konsumbrot
Das Konsumbrot war ein subventioniertes Roggenmischbrot, das in Nachkriegsdeutschland eingeführt wurde. Nach dem Kriegsende stieg die Nachfrage nach hellem Weizenbrot, während das Roggenmehl kaum noch Verwendung fand. Gleichzeitig erhöhten sich die Brotpreise, nachdem sie im Juni 1950 freigegeben worden waren. Um diese Probleme auszugleichen, führte die deutsche Regierung im Juli 1950 das Konsumbrot ein. Es handelte sich um ein Mischbrot aus Roggen und Weizen, für das ein Preis von 50 Pfennig pro Kilogramm festgelegt wurde. Diese Maßnahme sollte sicherstellen, dass die Bevölkerung auch weiterhin erschwingliches Brot kaufen konnte. Das Konsumbrot war somit eine Antwort auf die steigende Nachfrage nach Weizenbrot und die gestiegenen Brotpreise. Es war ein Beispiel für staatliche Subventionen, um den Bedarf an Brot zu decken und den Menschen zu helfen, in der schwierigen Nachkriegszeit über die Runden zu kommen.
