Forder-Förder-Projekt
Das Forder-Förder-Projekt (FFP) ist ein pädagogisches Konzept zur Förderung von Begabungen und Talenten. Es wurde von Christian Fischer entwickelt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Vorschulalter sowie in den Sekundarstufen I und II. Im Rahmen des FFP wählen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler einen individuellen Interessenschwerpunkt aus und verfassen eine sogenannte Expertenarbeit. Das Projekt endet mit einer Präsentation vor einem Publikum im Rahmen einer Tagung. Das FFP wird von Lehrkräften, Studierenden, Referendaren oder Oberstufenschülern begleitet. Es wird vom Internationalen Centrum für Bildungsforschung (ICBF), dem Landeskompetenzzentrum für individuelle Förderung (LiF) und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) unterstützt. Das Ziel des Projekts ist es, selbstreguliertes Lernen bei den Schülerinnen und Schülern anzuregen, ihre intrinsische Motivation zu steigern und herausfordernde Lernsituationen zu schaffen. Das FFP wurde zunächst an vier Pilotschulen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen getestet und eingeführt. Mittlerweile ist es an vielen Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Teil des Schulprogramms. Neben der Begabtenförderung steht das FFP auch für eine gelungene Schulqualität. Es gibt verschiedene Varianten des FFP, wie das Forder-Förder-Projekt im Drehtürmodell (FFP-D), im Regelprojekt (FFP-R), Advanced (FFP-A) und Plus (FFP-Plus), die in Grundschulen sowie in den Sekundarstufen I und II eingesetzt werden können.
