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6 July 2024

Chance hoch 2

Förderung Bildungsförderung

Chance hoch 2 ist ein Stipendienprogramm, das 2012 von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des “Nationalen Aktionsplans Integration” ins Leben gerufen wurde. Es wird von der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit dem Prorektorat für Diversity Management und dem Akademischen Beratungszentrum Studium und Beruf (ABZ) durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch die Stiftung Mercator und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Das Programm richtet sich an Jugendliche aus Nichtakademikerfamilien mit und ohne Migrationshintergrund und unterstützt sie drei Jahre lang, angefangen von der Schulzeit bis zum Ende des ersten Studienjahres. Das Hauptziel des Programms besteht darin, die Bildungschancen für benachteiligte Jugendliche zu verbessern und somit die Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Deutschland zu fördern. Durch die finanzielle Unterstützung und gezielte Fördermaßnahmen sollen die Teilnehmer befähigt werden, erfolgreich ein Studium aufzunehmen und abzuschließen. Das Programm trägt dazu bei, dass junge Menschen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft oder ihrem Migrationshintergrund die gleichen Chancen auf eine hochwertige Ausbildung haben. Es ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Integration und zur Schaffung gleicher Bildungsmöglichkeiten in Deutschland.

Hintergrund

Laut PISA- und IGLU-Studien ist es festgestellt worden, dass Kinder aus nichtakademischen Familien viel seltener ein Studium beginnen als Kinder aus wohlhabenderen Familien. Dies wurde auch in der DSW-Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks bestätigt. Im Jahr 2009 schafften es nur 23% der Jugendlichen aus einkommensschwachen Haushalten an die Hochschulen, während 77% der Jugendlichen aus wohlhabenderen Haushalten studierten. Auch der Migrationshintergrund spielt eine bedeutende Rolle für den Bildungserfolg.

Es ist offensichtlich, dass die geringere Aufnahme eines Hochschulstudiums bei Kindern nichtakademischer Eltern nicht auf mangelnde Intelligenz zurückzuführen ist. Vielmehr bleibt auf dem Weg zum Schulabschluss viel ungenutztes Potenzial ungenutzt, da die Unterstützung fehlt. Das Programm “Chance hoch zwei” hat sich daher zum Ziel gesetzt, dieses Problem anzugehen und bietet Beratung, Zuspruch und die Vermittlung von Hochschulerfahrungen an.

Die Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lobte das Programm “Chance hoch zwei” bei der Preisverleihung als “Ort des Fortschritts NRW 2016”. Sie betonte, dass das Programm vorbildlich dabei hilft, das ungenutzte Potenzial von Kindern aus nichtakademischen Familien zu fördern und sie auf dem Weg zum Studium zu unterstützen.

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