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15 August 2024

Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum

Förderung Wirtschaftsförderung

Das Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum (ÖPEL) wurde 1991 ins Leben gerufen, um die ökologischen Bedingungen im Ruhrgebiet zu verbessern. Jährlich werden etwa 15 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt, und seit 1996 unterstützt auch die Europäische Union das Programm. Das Ziel des Programms ist die ökologische Aufwertung des Emscher-Lippe-Raums mit dem Fokus auf den Emscher Landschaftspark. Es werden Maßnahmen gefördert, die die ökologischen Funktionen dieses Raums wiederherstellen, entwickeln und nachhaltig sichern.
Diese Maßnahmen erstrecken sich über verschiedene Themenfelder wie die Optimierung der Emscher und ihrer Zuläufe, klassischer Naturschutz, Wiederherstellung von Brachflächen und Sanierung von Altlasten, Erwerb und Erstaufforstung von Waldflächen, Extensivierung der Landwirtschaft und Umstellung auf alternativen Landbau, ökologische Kleingartenanlagen und Mietergärten, Aufbau eines Wegesnetzes für Radfahrer und Fußgänger, landschaftsverträgliche Freizeitmöglichkeiten, Sicherung und Präsentation landschaftsgeschichtlicher Spuren, Interpretation und Gestaltung der Landschaft, Einrichtung von Öko-Stationen sowie Planungs- und Personalmaßnahmen. Ein wichtiges Leitprojekt war die Internationale Bauausstellung Emscher Park im Jahr 1999. Mit dem ÖPEL wird somit ein umfangreiches Programm zur Förderung der ökologischen Entwicklung des Emscher-Lippe-Raums umgesetzt.

Ein Hauptaspekt des Grünzug-Projekts ist die Schaffung eines Grünzuges entlang der Emscher und des Rhein-Herne-Kanals in Ort-West-Richtung, um bisherige Nord-Süd-Grünzüge zu ergänzen. Die Förderung erstreckt sich auf Gemeinden und Gemeindeverbände in den Kreisen Recklinghausen, Unna und Wesel sowie den kreisfreien Städten Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Herne, Mülheim/Ruhr und Oberhausen. Der Förderbereich umfasst eine Fläche von 800 Quadratkilometern. Anträge können auch von anderen öffentlichen Einrichtungen gestellt werden, wenn EU-Mittel in Anspruch genommen werden. Die Verwaltung der Anträge und Mittel erfolgt zentral beim Regierungspräsidenten in Münster, obwohl der Förderbereich in drei Regierungsbezirken liegt.
Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung von bis zu 80 oder 90 % der förderfähigen Kosten. Seit 1991 wurden über 400 Projekte gefördert, darunter bekannte Vorhaben wie der Landschaftspark Duisburg-Nord, die Bundesgartenschau im Nordsternpark und der Landschaftspark Emscherbruch. Weitere geförderte Projekte umfassen die Wiederaufforstung eines Waldbandes entlang der Seseke, eine modellhafte Kleingartenanlage, die Anlage des Rad- und Wanderweges Erzbahntrasse, das “Haldenereignis Emscherblick” und die Errichtung des Phoenixsees.
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