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27 August 2024

Grüner Plan

Förderung Subvention

Der Grüne Plan war ein Förderprogramm in den 1950er Jahren, das darauf abzielte, die Landwirtschaft in Deutschland nach dem Krieg zu unterstützen. Das Programm hatte das Ziel, Strukturen im ländlichen Raum zu schaffen, die effizienter bewirtschaftet werden konnten und die ausreichten, um die Bevölkerung mit Nahrung zu versorgen. Es handelte sich um eine wichtige Initiative zur Förderung der Agrarwirtschaft und zur Sicherstellung der Ernährungssicherheit in der Nachkriegszeit.

Ausgangslage

Durch die Erbfolge in Realteilung gab es in Hessen und Baden-Württemberg viele Höfe mit kleinen und verstreut liegenden Wiesen, Weiden und Äckern. Diese wurden traditionell mit Pferden und Ochsen beackert, da landwirtschaftliche Maschinen fehlten. Um die Verkaufssituation für landwirtschaftliche Produkte zu verbessern, sollte die Reform “Bauer kann sein, wer Bauer sein will” möglichst viele Höfe erhalten, auch solche, die wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig waren. Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) unter Konrad Adenauer wollte durch diese Reform ihre nahestehende Klientel an sich binden. Das Landwirtschaftsgesetz von 1955 sollte dies durch die Einführung von Subventionen sicherstellen. Trotzdem mussten aufgrund fehlender Rentabilität in den folgenden Jahren viele Betriebe aufgegeben werden.

Maßnahmen

In der Landwirtschaft wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Einkommen der Bauern zu verbessern. Subventionen wurden für Getreide, Milch und Fleisch eingeführt, um den Landwirten hohe Verkaufserlöse zu garantieren. Zusätzlich wurde eine Flurbereinigung durchgeführt, bei der die Grundstücke neu geordnet wurden und die Landschaft umstrukturiert wurde. Dies beinhaltete die Abholzung von Hecken, die Umwandlung von Streuobstwiesen in Plantagen und die Begradigung von Bächen.

Um den Lebensstandard auf dem Land zu verbessern, wurden auch Infrastrukturmaßnahmen ergriffen. Strom- und Abwasseranschlüsse wurden geschaffen, um eine bessere Versorgung sicherzustellen. Darüber hinaus wurde eine Altershilfe für Bauern eingeführt, um ihnen eine finanzielle Unterstützung im Ruhestand zu bieten. Für diejenigen, die im Familienbetrieb keinen Platz hatten, wurde auch die Möglichkeit geschaffen, eine Ausbildung in anderen Berufen zu absolvieren.

Diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, den Landwirten bessere wirtschaftliche Perspektiven zu bieten und den Lebensstandard auf dem Land anzugleichen. Durch die Subventionen und die Umstrukturierung der Landschaft sollten die landwirtschaftlichen Betriebe effizienter und rentabler werden. Gleichzeitig wurde auch an die soziale Absicherung der Bauern gedacht, indem Altershilfe und Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen wurden. Insgesamt waren diese Maßnahmen darauf ausgerichtet, den ländlichen Raum attraktiver zu machen und den Bauern eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen.

Wie Sie Förderungen für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in Sanierungsgebieten optimal nutzen Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften

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