Subvention
Das Zonenrandgebiet war ein 40 Kilometer breiter Streifen entlang der Grenze zur DDR. Es erstreckte sich von der Sowjetischen Besatzungszone bis zur Grenze zur Tschechoslowakei. Die zugehörigen Gemeinden waren im Zonenrandförderungsgesetz aufgelistet. Die DDR selbst bezeichnete ihren Teil der Grenze nicht als Zonenrandgebiet, dieser Begriff wurde nur im Westen verwendet. Dort wurde die DDR lange Zeit als Ostzone, Sowjetzone oder einfach als die Zone bezeichnet.
Walter-Benjamin-Programm
Das Walter-Benjamin-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach ihrer Promotion dabei, ein eigenes Forschungsprojekt an einem Ort ihrer Wahl umzusetzen. Dabei wird ein Wechsel der Einrichtung gefördert, um Mobilität zu ermöglichen. Die Antragsteller haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie in Deutschland oder im Ausland arbeiten möchten. Es besteht auch die Möglichkeit, einen Aufenthalt im Ausland mit einer Phase in Deutschland zu kombinieren.
Uchte-Tanger-Elbe
Die Uchte-Tanger-Elbe ist eine Leader-Region, die aus Städten und Gemeinden im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt besteht. Namensgebend sind die Flüsse Uchte, Tanger und Elbe, die das Gebiet durchqueren. Das Entwicklungskonzept der Region wurde 2008 von der Landesregierung anerkannt und zielt darauf ab, den ländlichen Raum an den demografischen Wandel anzupassen und die Lebensqualität zu verbessern.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Flussgebietsmanagement, bei dem Maßnahmen zum Hochwasserschutz mit Naturschutz, Tourismus und nachhaltiger land- und forstwirtschaftlicher Nutzung verknüpft werden. Die Umsetzung des Entwicklungskonzepts liegt in der Verantwortung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG), die aus Vertretern der öffentlichen Verwaltung, Wirtschafts- und Sozialpartnern besteht.
Die LAG entscheidet über die Leader-Projekte im Rahmen eines regionalen Wettbewerbs. Die Projektförderung konzentriert sich auf den Tourismus, die Diversifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe und die Stärkung der Haltefaktoren im ländlichen Raum. Bisher wurden bereits konkrete Vorhaben umgesetzt, wie der Erhalt von kulturhistorisch wertvoller Bausubstanz, der Ausbau von Ferienwohnungen am Elberadweg und am Altmarkrundkurs sowie die Revitalisierung von Ortschaften.
Überbrückungsgeld (Existenzgründung)
Das Überbrückungsgeld war eine staatliche Subvention zur Förderung der Existenzgründung, die von der Agentur für Arbeit gezahlt wurde. Es gibt jedoch auch andere staatliche Subventionen, wie den Existenzgründungszuschuss und das Einstiegsgeld. Seit dem 1. August 2006 wird das Überbrückungsgeld nur noch gezahlt, wenn die Förderung vor diesem Datum genehmigt wurde. Neue Bewilligungen sind nicht mehr möglich, da der Gründungszuschuss, der ab dem 1. August 2006 beantragt werden kann, diese Maßnahme abgelöst hat. Gründer, die weniger als drei Monate Restanspruch auf Arbeitslosengeld haben, hatten jedoch eine dreimonatige Übergangszeit bis zum 31. Oktober 2006, um das alte Überbrückungsgeld zu beantragen.
Tankrabatt
Die deutsche Bundesregierung hat eine befristete Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe beschlossen, die vom 1. Juni bis zum 31. August 2022 gilt. Diese Maßnahme wird umgangssprachlich als Tankrabatt bezeichnet. Während dieses Zeitraums können Autofahrer in Deutschland von einer reduzierten Steuerbelastung profitieren. Der Zweck dieser Aktion ist es, den Verbrauch von Kraftstoffen zu fördern und die Mobilität während der Sommermonate zu erleichtern. Es handelt sich um eine willkommene Entlastung für Autofahrer, da die Benzin- und Dieselpreise in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind. Durch den Tankrabatt wird erwartet, dass die Kosten für das Tanken während des Aktionszeitraums spürbar sinken. Dies könnte zu einer erhöhten Nachfrage nach Kraftstoffen führen und somit auch positive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Tankrabatt zeitlich begrenzt ist und nach dem 31. August 2022 nicht mehr gültig sein wird. Autofahrer sollten diese Gelegenheit nutzen, um während des Aktionszeitraums Geld zu sparen und von den günstigeren Kraftstoffpreisen zu profitieren.
Subventionsgesetz (Deutschland)
Das Subventionsgesetz (SubvG) ist ein deutsches strafrechtliches Nebengesetz, das spezifische Regelungen zum Subventionsbetrug enthält. Es dient dazu, den Tatbestand des Subventionsbetrugs, der in § 264 des Strafgesetzbuches definiert ist, genauer zu definieren und zu präzisieren. Das Gesetz legt fest, welche Handlungen als Subventionsbetrug gelten und welche Strafen dafür vorgesehen sind. Es wurde seit seiner Einführung nicht geändert, was darauf hinweist, dass es weiterhin als effektives Werkzeug zur Bekämpfung von Subventionsbetrug angesehen wird. Durch das Subventionsgesetz wird sichergestellt, dass Personen, die unrechtmäßig Subventionen erhalten oder falsche Angaben machen, angemessen bestraft werden. Es trägt somit zur Integrität des Subventionssystems bei und schützt die Interessen des Staates und der Steuerzahler. Das Subventionsgesetz hat sich als wichtiges Instrument erwiesen, um Betrug im Zusammenhang mit staatlichen Subventionen zu bekämpfen und die öffentlichen Finanzen zu schützen. Seine Bestimmungen dienen dazu sicherzustellen, dass diejenigen, die versuchen, das System auszunutzen oder betrügerische Handlungen zu begehen, zur Rechenschaft gezogen werden.
Subventionsbetrug
Subventionsbetrug bezieht sich auf betrügerische Handlungen, bei denen gegenüber dem Subventionsgeber falsche Informationen oder Bescheinigungen vorgelegt werden. Es beinhaltet auch die widerrechtliche Verwendung von Sach- oder Geldleistungen, die den Beschränkungen der Subventionierung entgegenstehen. Subventionsbetrug ist somit eine Form der Täuschung, bei der wichtige Fakten im Zusammenhang mit Subventionen verschleiert werden. Dies kann schwerwiegende Konsequenzen haben, da es den Subventionsgeber finanziell schädigen kann. Es ist daher wichtig, dass Subventionsgeber sorgfältig überprüfen, ob die ihnen vorgelegten Informationen und Bescheinigungen korrekt sind. Ebenso müssen sie sicherstellen, dass die erhaltenen Leistungen ordnungsgemäß verwendet werden und den subventionserheblichen Beschränkungen entsprechen. Um Subventionsbetrug zu verhindern und zu bekämpfen, müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, wie beispielsweise die Stärkung der Überwachungs- und Kontrollmechanismen. Darüber hinaus sollten angemessene Strafen für Personen festgelegt werden, die des Subventionsbetrugs schuldig befunden wurden. Nur durch solche Maßnahmen kann das Vertrauen in das Subventionssystem aufrechterhalten werden und sicherstellen, dass die subventionserheblichen Mittel gerecht und transparent verwendet werden.
Schaufenster Elektromobilität
Schaufenster Elektromobilität ist ein Programm der deutschen Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland. Das Programm wurde 2011 beschlossen und hat das Ziel, die Kompetenzen in den Bereichen Elektrofahrzeug, Energieversorgung und Verkehrssystem in Deutschland zu stärken. Es sollen Demonstrations- und Pilotprojekte in ausgewählten Regionen durchgeführt werden, um elektromobiles Wissen und Aktivitäten zu bündeln und sichtbar zu machen. Dabei arbeitet die öffentliche Hand eng mit Industrie und Wissenschaft zusammen, um innovative Elemente der Elektromobilität zu erproben. Das Programm dient als Schaufenster, um die Fortschritte und Möglichkeiten der Elektromobilität der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Reinhardt-Programm
Das Reinhardt-Programm war ein wirtschaftspolitisches Sozialprogramm, das während der Zeit des Nationalsozialismus eingeführt wurde, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Es wurde nach Fritz Reinhardt benannt, der zu dieser Zeit Staatssekretär im Reichsfinanzministerium war und die Gesetzgebung für die Umsetzung der Maßnahmen leitete. Das Programm führte dazu, dass Deutschland im Jahr 1936 als eines der ersten Länder nach der Weltwirtschaftskrise wieder Vollbeschäftigung erreichte. Dies war ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Wirtschaft und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Deutschland während dieser schwierigen Zeit. Durch das Reinhardt-Programm wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaft anzukurbeln. Diese Maßnahmen trugen dazu bei, dass die Arbeitslosigkeit abnahm und die Menschen wieder in Beschäftigung gebracht wurden. Das Programm hatte einen großen Einfluss auf die deutsche Wirtschaft und trug dazu bei, die soziale Situation im Land zu verbessern. Es war ein wichtiger Schritt in Richtung Erholung nach den wirtschaftlichen Turbulenzen der Weltwirtschaftskrise und zeigte, dass es möglich war, durch gezielte Maßnahmen die Arbeitslosigkeit zu reduzieren und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Das Reinhardt-Programm ist ein Beispiel für eine erfolgreiche wirtschaftspolitische Maßnahme in einer schwierigen Zeit und hat gezeigt, dass mit dem richtigen Ansatz positive Ergebnisse erzielt werden können.
Kulturpass für 18-Jährige
Der Kulturpass für 18-Jährige ist ein Förderprogramm der deutschen Bundesregierung, das jungen Menschen im Jahr 2023, die 18 Jahre alt werden, ein Guthaben von 200 Euro für Kulturangebote im ganzen Land zur Verfügung stellt. Dieses Programm zielt darauf ab, insbesondere jenen, die wenig Kontakt mit Kulturangeboten haben, den Zugang zur Kultur zu erleichtern und gleichzeitig den Kulturwirtschaftszweig nach der COVID-19-Pandemie finanziell zu unterstützen. Seit dem 14. Juni 2023 kann der Kulturpass genutzt werden.
