Bildungsförderung
Studienfinanzierung und -förderung in den Vereinigten Staaten
Studienfinanzierung
Studienfinanzierung ist die Finanzierung eines Studiums an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule.
Studienfinanzierung in Deutschland
Umfassende Zahlen zur Studienfinanzierung werden jährlich durch das Deutsche Studentenwerk erhoben und in dessen Sozialerhebungen publiziert. Insbesondere nach der Einführung von Studiengebühren an vielen deutschen Universitäten im Jahr 2006[1], welche bis 2014 in allen Bundesländern wieder abgeschafft worden sind, wurden sowohl von staatlicher Seite als auch von Banken zahlreiche Finanzierungspläne vorgestellt.
Studenten bilden Schüler
Stiftung Bildung
Spezialklasse (DDR)
Solarcamp
Schülerforschungszentrum Nordhessen
Schweizer Verein für die Schneller Schulen im Nahen Osten
Schulgeld
Schulgeld ist eine finanzielle Gebühr, die Eltern oder Erziehungsberechtigte für die Bildung und Ausbildung ihrer Kinder an einer Schule entrichten müssen. Es handelt sich um eine Art Schulgebühr, die von den Schulen erhoben wird, um die Kosten für Unterrichtsmaterialien, Lehrerlöhne, Schulinfrastruktur und andere Bildungsressourcen zu decken. Das Schulgeld variiert je nach Art der Schule, dem Standort und der Bildungsstufe. In einigen Ländern ist das Schulgeld gesetzlich vorgeschrieben, während es in anderen Ländern von der jeweiligen Schule festgelegt wird.
Schulgeld kann sowohl in öffentlichen als auch in privaten Schulen erhoben werden. Öffentliche Schulen sind staatliche Einrichtungen und erheben normalerweise kein Schulgeld. Privatschulen hingegen sind unabhängig vom Staat und erheben in der Regel Schulgeld, um ihre Betriebskosten zu decken. Das Schulgeld kann monatlich, quartalsweise oder jährlich bezahlt werden und variiert je nach Schule und Bildungsstufe.
Die Vorteile des Schulgeldes liegen darin, dass es dazu beiträgt, die Qualität der Bildung in den Schulen zu verbessern. Durch das Eintreiben von Schulgeld können Schulen bessere Lehrer einstellen, modernere Unterrichtsmaterialien bereitstellen und die Infrastruktur verbessern. Dies führt zu einer besseren Lernerfahrung für die Schülerinnen und Schüler.
Allerdings kann das Schulgeld auch eine finanzielle Belastung für einige Familien darstellen, insbesondere für einkommensschwache Haushalte. Um sicherzustellen, dass Bildung für alle zugänglich bleibt, bieten einige Schulen Stipendien oder finanzielle Unterstützung für bedürftige Familien an.
Insgesamt ist das Schulgeld ein wichtiger Faktor bei der Finanzierung von Bildungseinrichtungen und spielt eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Bildung. Es gibt Vor- und Nachteile bei der Erhebung von Schulgeld, aber letztendlich liegt es an den Eltern oder Erziehungsberechtigten, zu entscheiden, welche Art von Schule sie für ihre Kinder wählen können basierend auf ihren finanziellen Möglichkeiten und Prioritäten.
Geschichte und Perspektive
Historisch war die Entwicklung des Schulwesens nur durch die Finanzierung der Schulen und Lehrer durch Schulgeld möglich. Beispielsweise gab es im 19. Jahrhundert insbesondere auf dem Land für die Lehrer (neben den Dotationen) durch die Einwohner zu leistende Naturalabgaben, siehe Geschichte der Dorfschule Gömnigk.
Das Schulgeld für die Volksschule wurde in Deutschland 1919 durch die Weimarer Reichsverfassung mit Art. 145 abgeschafft.[1] Für Mittelschulen betrug das Schulgeld zwischen 1924 und 1930 je nach Schule 3 bis 10 RM pro Monat, für Gymnasien etwa das Doppelte. Für Gymnasien wurde es in den meisten Bundesländern zum Schuljahr 1958/59 abgeschafft; zu diesem Zeitpunkt lag es bei 15 bis 20 DM pro Monat. In der SBZ und ab 1949 in der DDR wurde mit dem Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule von 1946 das Schulgeld durch die Landesregierungen in Ostdeutschland abgeschafft.
Die Diskussion über die Abschaffung des Schulgelds und die Finanzierung des Schulwesens durch Gebietskörperschaften oder den Staat begann bereits im 19. Jahrhundert. Würzburg führte 1871 die Schulgeldfreiheit ein und es wurden Regelungen zur Schulgeldbefreiung für Niedrigverdiener eingeführt. Es gab auch Forderungen nach einer allgemeinen Schulgeldfreiheit, um sicherzustellen, dass Eltern ihre Kinder nicht aufgrund des Schulgelds von einer Schulbildung ausschließen.
Ökonomen argumentieren, dass Bildung ein Meritorisches Gut ist und der Wert der Bildung oft unterschätzt wird. Aus Sicht der Eltern lohnt sich die Investition in Schulgeld nicht, da der langfristige ökonomische Nutzen der Bildung nicht ausreichend berücksichtigt wird. Nur wenn das Schulgeld abgeschafft wird, entsteht eine effiziente Nachfrage nach Bildung.
Die Institutionenökonomik vertritt eine gegensätzliche Position. Sie argumentiert, dass durch den Verzicht auf Schulgeld ein wichtiger Anreiz für Schulen entfällt, ein optimales Angebot für Schüler bereitzustellen. Ein hohes Schulgeld wird nur akzeptiert, wenn entsprechende Leistungen erbracht werden. Ohne Schulgeld ist es schwierig, Wettbewerb zwischen Schulen zu organisieren. Das Modell der Bildungsgutscheine berücksichtigt diese Bedenken und beeinträchtigt die Nachfrage nach Bildung nicht.
