Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum
Das Ökologieprogramm im Emscher-Lippe-Raum (ÖPEL) wurde 1991 ins Leben gerufen, um die ökologischen Bedingungen im Ruhrgebiet zu verbessern. Jährlich werden etwa 15 Millionen Euro aus Landesmitteln zur Verfügung gestellt, und seit 1996 unterstützt auch die Europäische Union das Programm. Das Ziel des Programms ist die ökologische Aufwertung des Emscher-Lippe-Raums mit dem Fokus auf den Emscher Landschaftspark. Es werden Maßnahmen gefördert, die die ökologischen Funktionen dieses Raums wiederherstellen, entwickeln und nachhaltig sichern.
Diese Maßnahmen erstrecken sich über verschiedene Themenfelder wie die Optimierung der Emscher und ihrer Zuläufe, klassischer Naturschutz, Wiederherstellung von Brachflächen und Sanierung von Altlasten, Erwerb und Erstaufforstung von Waldflächen, Extensivierung der Landwirtschaft und Umstellung auf alternativen Landbau, ökologische Kleingartenanlagen und Mietergärten, Aufbau eines Wegesnetzes für Radfahrer und Fußgänger, landschaftsverträgliche Freizeitmöglichkeiten, Sicherung und Präsentation landschaftsgeschichtlicher Spuren, Interpretation und Gestaltung der Landschaft, Einrichtung von Öko-Stationen sowie Planungs- und Personalmaßnahmen. Ein wichtiges Leitprojekt war die Internationale Bauausstellung Emscher Park im Jahr 1999. Mit dem ÖPEL wird somit ein umfangreiches Programm zur Förderung der ökologischen Entwicklung des Emscher-Lippe-Raums umgesetzt.
