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23 July 2024

Dresdner Heidebogen

Förderung Subvention

Die Dresdner Heidebogen, eine Region, hat eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) gebildet und arbeitet mit einem Regionalmanagement zusammen, um ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) umzusetzen. Dieses Konzept basiert auf dem LEADER-Ansatz und zielt darauf ab, die Entwicklung des ländlichen Raums zu fördern. Durch die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure sollen Projekte und Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft, des Tourismus und der Infrastruktur in der Region realisiert werden. Das Regionalmanagement koordiniert die verschiedenen Aktivitäten und setzt diese in enger Abstimmung mit den lokalen Gemeinden um. Ziel ist es, die Lebensqualität in der Region zu verbessern und die Attraktivität des ländlichen Raums zu steigern. Dazu gehören zum Beispiel die Förderung von landwirtschaftlichen Betrieben, die Schaffung von Arbeitsplätzen, der Ausbau von Rad- und Wanderwegen sowie die Unterstützung von kulturellen Veranstaltungen und touristischen Angeboten. Durch das ILEK sollen langfristige Perspektiven für die Region geschaffen werden und die nachhaltige Entwicklung vorangetrieben werden. Dabei wird auf die Bedürfnisse und Potenziale der lokalen Bevölkerung und der Natur geachtet. Die Dresdner Heidebogen arbeitet eng mit verschiedenen Partnern zusammen, um das ILEK erfolgreich umzusetzen und die Region weiterzuentwickeln.

Lage

Der Heidebogen ist ein zusammenhängender Grünzug, der sich von Dresden bis nach Brandenburg erstreckt. Er umfasst verschiedene Heidelandschaften und verbindet die Oberlausitz mit dem übrigen Sachsen. Der Bogen reicht von der Ruhlander über die Königsbrücker, Laußnitzer, Rödernsche und Radeburger bis zur Dresdner Heide und dem Friedewald mit Moritzburger Teichgebiet. Zudem verbindet er die Landkreise Meißen und Bautzen sowie die Naturräume Großenhainer Pflege und Westlausitz.

Lokale Aktionsgruppe

Der Dresdner Heidebogen ist eine Region, die aus 23 Städten und Gemeinden mit ca. 110.000 Einwohnern besteht. Es handelt sich um ein waldreiches Gebiet im Osten und von Ackerflächen geprägt im Westen. Obwohl die Region überwiegend ländlich ist, gibt es auch industrielle Siedlungen. Aufgrund der Wende in den 1980er Jahren haben viele Betriebe und Arbeitsplätze verloren, aber die traditionellen Branchen wie die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen sowie die keramische, Kunststoff- und Glasindustrie konnten sich behaupten. Es gibt auch eine Reihe von neuen kleinen mittelständischen Unternehmen sowie lokale Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Die Region hat jedoch mit dem demographischen Wandel zu kämpfen, einschließlich Überalterung, Abwanderung junger Fachkräfte und Ausdünnung der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur. Sie muss sich auch den Auswirkungen des Klimawandels stellen, wie Austrocknung der Böden, Überflutungen und Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt. Als dünn besiedelte Region am Rande des oberen Elbtals strebt der Heidebogen an, sich zu einem Refugium der Natur zu entwickeln und nur sanften Tourismus zuzulassen. Durch die Schaffung eines touristischen Wegenetzes wurden die Rückzugsgebiete für seltene Tierarten vergrößert. Es gibt auch Sachsens größtes Naturschutzgebiet, die Königsbrücker Heide, das über spezielle “Schaufenster” oder mit einem Bus besichtigt werden kann. Eine besondere Attraktion ist der Biber-Lehrpfad, an dem man den heimischen Elbebiber beobachten kann.

Konzept

Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) ist eine Umsetzung des ELER-Programms der Europäischen Union und der Richtlinie “Integrierte Ländliche Entwicklung” (ILE) für Sachsen. Es dient als Leitfaden für die mittelfristige Entwicklung einer Region in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Bürgern, Unternehmen und Vereinen. Das ILE-Konzept beinhaltet eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie ein Leitbild und Umsetzungsstrategien für bestimmte Schwerpunktthemen. Auf einer Zukunftskonferenz wurde ein Leitbild für den Dresdner Heidebogen formuliert, das den Wandel zwischen historischer Kulturlandschaft und neuen Naturräumen berücksichtigt. Zur Verwirklichung dieses Leitbildes wurden Grundsatzstrategien definiert, darunter die Profilierung von Teilregionen, die Vernetzung von Objekten und Themen und der Rückbau zur Schaffung von mehr Raum für Natur. Es gibt vier strategische Handlungsfelder, auf denen sieben Entwicklungsziele für die Region erreicht werden sollen. Dazu gehört die Stabilisierung und Verbesserung der sozialen Lebensbedingungen, die Entwicklung des Tourismus, der Freizeit- und Kulturangebote, die Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen sowie die Pflege und Inwertsetzung der Natur- und Kulturlandschaft. Das ILEK ist somit ein wichtiger Rahmen für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen in Sachsen.
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