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1000-Dächer-Programm
30 April 2024

1000-Dächer-Programm

Förderung Subvention

Trotz seines kurzen Laufs hat das 1000-Dächer-Programm einen signifikanten Beitrag zur Verbreitung und Akzeptanz von Photovoltaik-Dachanlagen in Deutschland geleistet.

Geschichte

Im September 1990 wurde das “1000-Dächer-Photovoltaik-Programm” vom Bund und den Ländern ins Leben gerufen, um den Stand der Technik in der Photovoltaik zu bewerten und den Entwicklungsbedarf bei kleinen netzgekoppelten Photovoltaikanlagen abzuleiten. Das Programm wurde im Juli 1991 auch auf die neuen Bundesländer ausgedehnt. Nach dem Ende des Programms im Jahr 1992 gab es eine Förderungslücke für Photovoltaikanlagen, was zu finanziellen Schwierigkeiten für viele kleine Unternehmen, insbesondere Handwerksbetriebe, führte. Erst im Jahr 1999 wurde das 100.000-Dächer-Programm gestartet, nachdem zuvor nur lokale unkoordinierte Förderprogramme erfolgten.

Rahmenbedingungen

Die Förderung von Photovoltaikanlagen fokussierte sich ausschließlich auf netzgebundene Installationen, die auf den Dächern von Ein- und Zweifamilienhäusern montiert wurden. Diese Anlagen hatten eine Standardleistung von 1 bis 5 kW. Sowohl der Bund als auch die Länder beteiligten sich an der Förderung, wobei 70 % der Anlagen- und Installationskosten abgedeckt wurden. Diese 70 % setzten sich aus 50 % vom Bund und 20 % von den Ländern zusammen. Jedes Bundesland erhielt eine Quote, die angibt, wie viele Solaranlagen gefördert werden konnten. Als Beispiel wurde Bremen eine Quote von 80 Anlagen zugewiesen. Allerdings wurden nicht alle Bundesländer ihre zulässige Höchstanzahl erreicht. In Bremen wurden beispielsweise nur 63 Anlagen errichtet.

Förderbedingungen

Im Rahmen eines Förderprogramms wurden nur Solaranlagen deutscher Hersteller gefördert, unabhängig davon, wo die Module hergestellt wurden. Diese Anlagen mussten bis spätestens 1993 in Betrieb genommen worden sein. Jede Solaranlage musste über drei Stromzähler/Leistungsmessgeräte verfügen: einen Erzeugungszähler, um den direkten Ertrag der Anlage zu messen, einen Einspeisezähler, um den in das Stromnetz eingespeisten Strom zu messen, und einen Bezugszähler, um die aus dem Netz bezogene Leistung zu messen. Zusätzlich dazu mussten die Betreiber sich verpflichten, die Zähler monatlich für fünf Jahre bis 1998 abzulesen und die Werte quartalsweise an das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg zu faxen. Die Teilnehmer erhielten dann jährliche Ertragsergebnisse ihrer Photovoltaikanlagen per Post zugeschickt. Im Rahmen dieses Programms wurde das Umweltinstitut Leipzig e.V. beauftragt, eine soziologische Begleituntersuchung durchzuführen. Dabei wurden Anlagenbetreiber und Installationsunternehmen befragt. Die Teilnahme an der Untersuchung war freiwillig und die Ergebnisse wurden den Teilnehmern zugesandt.

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